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Hormone – auf welche wir für die Gesundheit verzichten sollten

Veröffentlicht von Nadine Wachter am
Hormone – auf welche wir für die Gesundheit verzichten sollten

Ohne Hormone wären wir nicht lebensfähig. Sie sind die Botenstoffe unseres Körpers, regeln Dinge wie den Energie- und Wasserhaushalt, das Wachstum, die Verdauung, den Stoffwechsel und steuern auch das Gefühls- und Sexualleben. Gemeinsam mit dem Nervensystem versuchen sie den Körper im Gleichgewicht zu halten.

Verzichten sollten wir trotzdem, und zwar auf die von außen zugeführten Hormone.

Um unseren Organismus im Gleichgewicht zu halten, stimmt der Körper die Ausschüttung der Hormone sehr fein auf seine Bedürfnisse ab, denn: Die Wirkung von Hormonen ist stark und ihre Konzentration im Blut deshalb nur sehr gering. Schon kleinste zusätzliche Mengen können den Hormonhaushalt durcheinanderbringen und damit unserer Gesundheit schaden.  Schilddrüsenunterfunktion, Nebennierenschwäche, Zyklusbeschwerden, Erschöpfung oder  Gewichtszunahme können etwa die Folge sein.

Äußere Einflüsse haben eine große Wirkung auf das Hormonsystem

Klar, wer die Antibabypille nimmt, führt seinem Körper Hormone zu. Doch es sind nicht nur die offensichtlichen Dinge, die das Hormongleichgewicht stören. Auch die Ernährung, Umweltbelastungen, Stress, Krankheiten, der Lebensstil oder die Psyche können das Hormonprofil beeinflussen. Ein Problem, das also auch Männer betrifft.

Wir sind im Alltag rund 800 hormonell wirksamen Substanzen ausgesetzt, sogenannten endokrinen Disruptoren – ohne es zu bemerken oder zu wissen, worin sie wirklich stecken. Viele internationale Studien belegen, dass sie den Stoffwechsel beeinträchtigen, zu Unfruchtbarkeit führen und Krankheiten wie Brust- und Prostatakrebs auslösen können, wie etwa das Bundesinstitut für Risikobewertung berichtete.

So gehören zum Beispiel BPA und Phthalate zu den größten endokrinen Disruptoren, die sich vor allem in Kunststoffen verstecken und so nicht nur der Umwelt schaden, sondern auch unserer Gesundheit. Plastikflaschen, Verpackungen, Konservendosen, Plastikgeschirr, Frischhaltefolie…  Die Liste ist endlos. Aus ihnen gelangt das BPA unbemerkt in die Lebensmittel, die wir anschließend zu uns nehmen. 

Doch auch in unserer Kleidung stecken die Umwelthormone, in Möbeln, Wandfarben und Putzmitteln. Sogar manche Pestizide und Biozide auf den Feldern wirken auf das Hormonsystem. Zwar gelten geringe Mengen an endokrinen Disruptoren als unbedenklich, nicht beachtet wird jedoch, dass sich ihre Wirkung drastisch addiert, wenn man über lange Zeiträume einen ganzen Cocktail dieser Stoffe zu sich nimmt. 

Auch natürliche Hormone können unseren Körper beeinflussen: Rund 60 Prozent der täglich über die Nahrungsmittel aufgenommenen Östrogene und rund 80 Prozent des Progesterons stammen aus der Kuhmilch und aus Lebensmitteln, die aus Kuhmilch verarbeitet wurden. Ja, diese weiblichen Sexualhormone sind natürlichen Ursprungs, bringen unseren Körper und seinen Hormonhaushalt aber trotzdem durcheinander. 

Wer denkt, dass die Liste hier ein Ende nimmt, liegt leider falsch. 

Auch in Kosmetika finden sich immer wieder Stoffe, die unseren Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen können. Dazu zählt nicht nur Make-up und Co., sondern genauso Zahnpasta, Duschgel und Handseife. Dinge, die jeder täglich verwendet. Unsere Haut ist zwar der Schutzschild unseres Körpers – ganz vor schädlichen Stoffen bewahren kann sie uns aber leider nicht. Kosmetikprodukte, die lange Zeit auf Haut oder Haaren bleiben, wie etwa Haarwachs, Sonnencreme oder Feuchtigkeitspflege, sind grundsätzlich als riskanter einzustufen als solche, die nach der Anwendung wieder abgewaschen werden, wie zum Beispiel Sampoo oder Duschgel.

Doch was in ihren Formulierungen ist es, das uns schadet? Besonders umstritten sind die als

Konservierungsmittel eingesetzten Parabene: Ihre chemische Struktur ähnelt der der körpereigenen Hormone. Doch auch andere chemische Substanzen in Kosmetika – etwa das in Sonnencreme als UV-Filter verwendete 4-Methylbenzylidencampher oder der Stoff Resorcinol, der in Haarfärbemitteln steckt – können zur unsichtbaren Gefahr für den Körper werde

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